Team Stiftung Wadentest

 

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21.6.13 09:28


6.Etappe

Reifenpanne erledigt und weiter zur vielleicht schwersten Etappe. Rüber über die Alpen, ohne wenn und aber. Und die Sonne sagt sich, euch krieg ich heute wieder. Also, verspäteter Start in Zams und weiterfahrt dann nach Landeck, wo erste Schilder mit einem CH auftauchten. Aha, die Schwiez. Über leichte Steigungen ging es dann nach Pfunds, wo wir einige Zeit verloren haben, da ein Pass aufgrund unbekannter Ursache gesperrt war. Hmmm, nun war guter Rat teuer... Nach einigen Diskussionen haben wir dann aber eine Alternativroute gefunden. Es sollte nach Marina gehen in der Schweiz. Nach einigen Kilometern auf den normal von PKW's und LKW's befahrenen Straßen verließen wir Österreich und kamen in die Schweiz nach Marina. Der abgestellte Schweizer Zöllner quittierte mit einem müden Nicken, dass wir passieren dürfen. Mittlerweile war es so heiß, dass es nicht mehr zum aushalten war. Und wir hatten den vielleicht schwersten Teil der gesamten Tour noch vor uns. Den Anstieg zur Norbertshöhe und den Reschenpass. Kann das gut gehen haben wir uns gefragt?Maybe... Ganz wichtig jetzt: Wasservorräte? Check. Unsere Ersatzflaschen wurden restlos mit frischen Wasser aus einer Gebirgsquelle aufgefüllt. Wie sich im Nachhinein herausstellte, die Rettung für mich.... Also rauf aufs Rad, kein herumdrücken, Höhenmeter waren nun angesagt. Es ging zurück nach Österreich und auf uns warteten 400 Höhenmeter in einem Stück über 11 Kehren bei fast vierzig Grad im Schatten und dem fließenden Fernreiseverkehr.... Durchgeknallt? Definitiv. Also die ersten Höhenmeter gingen, noch 11 Kehren. Der Puls steigt und steigt, es wird immer heißer.... Es kommt Kehre 10, dann 9, mittlerweile tut es bereits schon weh.... Es fängt alles zu brennen an, der Kopf, das Gesäß, die Beine.... Zur Abkühlung einfach das noch kühle Quellwasser über den ganzen Körper schütten, endlich kurze Besserung. Das Brennen bleibt allerdings.... Kehre 5, 4, 3, 2.... Wann kommt endlich die letzte Kehre... Es vergeht eine Ewigkeit, Gedanken an absteigen kommen in einem hoch, aufzuhören, nach dem Sinn....Stopp. Nicht heute, nicht hier..... Das ziehen wir jetzt alle durch heute. Und schließlich ist sie gekommen, die letzte Kehre. Der Gedanke, dass gleich die Schinderei ein Ende hat beflügelt noch einmal. Mit einem letzten kühlen Schwall aus der Trinkflasche gings dann ab auf die Norbertshöhe auf 1405m Höhe. Ein Wahnsinnsgefühl. Ein Mix aus purem Schmerz, Erleichterung, Erschöpfung gepaart mit Jubel über das erreichte. Das kann uns keiner mehr nehmen..... Nach einem kurzen Zwischenstopp auf der Norbertshöhe zerplatzte unser mächtiges Verlangen nach Kohlehydrate in Form von Spaghetti mit diesen Worten: "Spaghetti, Nudeln? Ham wir nicht".... Ok, kurz was trinken, runterkommen und dann weiter über den Reschenpass. Am Grenzübergang nach Italien dann die rettende Pizza bzw. Spaghetti. Herrlich! Jetzt nur noch auf den höchsten Punkt der Gesamttour und dann gehts abwärts. Da ist er. Auf 1506m Höhe. Kurzes Foto, weiter zum Reschensee. Sehr schön. Mittlerweile wich die Sonne dicken schwarzen Wolken, sodass ein Gewitter durchaus möglich war. Um nicht im Regen zu fahren, wurde nun auf die Tube gedrückt um nach Mals zu kommen. Nochmals eine tolle Abfahrt über einige Höhenmeter abwärts hinein nach Mals ins Biohotel Panorama. Der Name ist Programm. Alles Bio, tolle Aussicht von der zimmereigenen Terrasse auf das Alpen Panorama. Gefahrene Kilometer ca. 86, Höhenmeter ca. 1400
21.6.13 09:20


5.Etappe

In Rieden am Forggensee gings leicht übermüdet los zu einer Etappe mit einigen Höhenmetern. Ein leichter Respekt fuhr mit, da wir an diesem Tag den Fernpass passieren wollten. Zuerst ging es nach Füssen. Eine sehr schöne Altstadt und sicherlich noch eine weitere Reise wert. Über einige kleinere Anstiege ging es nach Lermoos. Nein nicht zum Skifahren In Lermoos gab es dann einen grossen Teller Spaghetti Bolognese am Juchhof um die Speicher wieder aufzufüllen. Selbst der Schatten und einige kalte Hefe alkoholfrei können uns nicht besonders herunterkühlen. Die Luft steht und brennt. Keine Diskussion, es muss weitergehen..... Nach einem Fahrerwechsel radelten wir weiter zum Fernpass. Nach einer leichten Linkskurve dann ein Geräusch, oh oh Vorderreifen platt. Zum Glück hatte ich einen Ersatzschlauch dabei. Das paradoxe. Den hatte ich den ersten Tag dabei. Nach einem schnellen Boxenstopp durch viele helfenden Hände zurück auf die Drahtesel. Mit dem Blick zur Zugspitze gings zum Fernpass. Auf dem Fernpass zum Glück über einige Waldpassagen im Schatten ging es über einige Höhenmeter zum höchsten Punkt des Tages. Es war ziemlich abwechslungsreich bis dort hin, mit einigen Schiebestrecken aufwärts und abwärts. Also Rad in die Hand und Bergsteigen angesagt. Das letzte Stück bis zum höchsten Punkt war dann sehr anstrengend, weil wir der Sonne entgegengefahren sind und diese uns erbarmungslos mit ihren Strahlen niedergerungen.... Aber nicht mit uns, nicht heute. Am Gipfel angekommen genossen wir dann die herrliche Aussicht über die Berge und Täler. Ein Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass man ganz da unten die Etappe begonnen hat. Dementsprechend gut gelaunt ging es dann auch zur Abfahrt. Diejenigen, die solch eine Abfahrt im Wald über Stock und Stein mit einigen Stundenkilometern schon mal gemacht haben, werden mich verstehen. Unten angekommen war das Grinsen auf unseren Gesichtern wie festbetoniert. Wahnsinn! Und Gott froh ein fully zu haben und dazu noch ein spezialisiertes Immer noch sehr gut gelaunt fuhren wir dann nach Nassereith wo wir uns dann mit dem Begleitfahrzeug getroffen haben, um den letzten Schwung an Wasser zu bekommen. Nach einigen weiteren Kilometern dann der Anruf. Das Begleitfahrzeug hat einen platten Reifen, na toll.... das auch noch. Nun gut, nun hieß es schnell eine Unterkunft suchen (immer Sache des Fahrzeugfahrers). Wir natürlich einen Gang höhergeschaltet um schnell an Ziel zu kommen. Vorbei an Imst setzte sich der Express weiter im hohen Tempo Richtung Zams in Bewegung.... Rennräder? Spielzeug brauchen wir nicht. In Zams angekommen alles weitere wegen der Reifenpanne geklärt undalles organisiert. Übernachtet wurde in einem Gasthaus fest in chinesischer Hand. Somit gab es am sehr späten Abend noch heftige Portionen mit chinesischem Essen. Mit vollem Magen schläft sich es besser, oder nicht?! Gefahrene Kilometer ca. 101, Höhenmeter ca. 1500
21.6.13 09:16


4.Etappe

Los gings früh morgens in Hergensweiler. Die Temperaturen waren noch einigermaßen kühl, aber das änderte sich leider sehr schnell. Wir wussten, es wird wieder heiß, sehr heiß.... Und der heutige Tag werden einige Höhenmeter fällig. So ging es über einige kleinere Anstiege vorbei an weidenden Kühen und anderen Radlern (es gab tatsächlich weitere Radler ) Die Leute in den kleineren Ortschaften haben uns jedenfalls sehr verdutzt aus dem Schatten heraus angeschaut, als wir vorbei gedüst sind. Die müssen sich Sachen gedacht haben.... Mittagsziel war dann Immenstadt bei fast 40 Grad. Zuvor ging es vorbei an einem Badesee, dem großen Alpsee. Ich wäre am liebsten einfach mit dem Fahrrad komplett in den See gefahren. Aber wir hatten ja ein Ziel vor Augen. In Immenstadt gab es dann ein kräftiges Mittagessen. Wieder einmal Pasta. Nachschub an Kohlehydraten. Wir haben uns nach dem Essen angeschaut, aber keiner wollte so richtig los. Es war verdammt heiß. Nichts da, auf gehts.... Nach einem Zwischenstopp und Treffen mit dem Begleitfahrzeug, wurden die Wasservorräte wieder aufgefüllt. Meine Trinkblase (Fassungsvermögen 3L) war nämlich komplett leer. Auch die Ersatzflasche. Also war nachkippen angesagt. Weitere insgesamt fast 4 L. So ging es dann quer durchs Alläu mit etlichen auf uns abs. Ich hatte es nicht so bergig in Erinnerung... Nun ja, mit dem Auto ist es dann doch etwas anderes. Nach ein paar Stunden haben wir uns auf den bisherigen Höhepunkt der Tour geschraubt, ca. 1000 Höhenmeter. Nach einem weiteren Treffpunkt mit dem Begleitfahrzeug gings dann weiter nach Rieden, wo wir dann unsere Unterkunft hatten Gasthof Sonnenhof am Forggensee. Am Abend gab es dann ein kleines Gewitter mit etwas Abkühlung, aber nur der symbolische Tropfen auf den heißen Stein. Gefahrene Kilometer ca. 115, Höhenmeter ca. 1500
20.6.13 08:50


3.Etappe

Noch etwas verschlafen und mit einem guten Frühstück intus ging es los in der Singener Innenstadt mit Ziel so weit zu kommen wie möglich, um einen Puffer für die Alpenüberquerung zu haben (sicher ist sicher). Eins ist sicher: Es wird ein sehr heißer Tag!!! Erstes Ziel der Etappe: Radolfzell am Bodensee. Mhhhhmmm erste Bodenseeluft. Die Temperaturen klettern und klettern. Am Bodensee entlang erreichten wir dann gegen Mittag Meersburg. Dort gab es einen ausgedehnten Getränke-Zwischenstopp an der Uferpromenade (Hefe alkoholfrei). In der Hitze haben wir uns dann wieder auf den Sattel geschwungen und kräftig in die Pedale getreten. Ganze Seniorengruppen und vor allem Senioren E-biker ( gefühlt 1 Million auf der Strecke) wurden überholt. So ging es dann ne Weile vorbei an Friedrichshafen bis Langenargen. Weiterer Zwischenstopp und die Speicher wieder auffüllen. Dort haben wir uns dann auch mit dem Begleitfahrzeug getroffen, um das Ziel dieser Etappe zu besprechen. Weiter ging es dann bei 35 Grad bis Lindau am Bodensee. Am liebsten hätte ich mich einfach komplett in den See geworfen.... In Lindau haben wir dann den Bodensee verlassen und den Bodensee-Königsseeradweg gesucht und gefunden. Über einen Anstieg ging es vorbei an der Österreichischen Grenze nach Sigmarszell. Das Begleitfahrzeug hatte bereits an der Bikermühle im Nirgendwo auf uns gewartet, sodass die Unterkunft gebucht war. Nach einer Dusche in einer umfunktionierten Telefonzelle (kein Witz) ging es zum Essen in den Garten im Hinterhof. Lecker Grillteller für alle.... Die Gitarre wurde ausgepackt und einige kroatischen Lieder angestimmt. Naja, ganz textsicher waren wir nicht. Aber hier kam das iPad wieder ins Spiel Egal, lustig wars. Es wurde ein Lagerfeuer errichtet und ein paar Weizen verdrückt. Zu späterer Stunde wurden dann noch Würste geholt und am Feuer gebraten. Kleiner Snack :D Und da wir die einzigen Gäste draussen waren, perfekt. So jz aber in die Haja.... Gefahrene Kilometer ca. 115
17.6.13 23:58


2. Etappe

Nach einem ausgedehnten Frühstück wurden alle Vorbereitungen für den zweiten Tag getroffen: Trinkblase auffüllen ( 3L, weil wird warm, Sonnencreme aufschmieren, Räder zum Teil einstellen....) Start war in Oberndorf und dann gings am Neckar entlang nach Rottweil, wo etliche knackige Anstiege folgten bis hinter Villingen-Schwenningen. In Bad Dürrheim gab es dann das wohlverdiente Mittagessen: Pasta, Pasta, Pasta. Also Kohlenhydrate satt für den weiteren Tourverlauf. Ebenfalls wurde der Fahrer des Begleitfahrzeugs ausgetauscht. Mit vollem Ranzen dann vorbei an Donaueschingen bis Blumberg. In Blumberg gab es dann den weiteren Fahrerwechsel. Kurzerhand entschieden wir uns zu zweit mit dem Auto weiter zu fahren.... In Singen wurde dann eine Unterkunft gesucht und gefunden (iPad sei Dank). Gasthaus Sternen. Doppelzimmer zum Preis von Einzelzimmern nehmen wir natürlich gerne Wieder alles richtig gemacht.... Nach Pizza und etlichen Rotwein dann Nachtruhe. Gefahrene Kilometer ca. 112
17.6.13 23:57


1.Etappe bzw. Start in Pforzheim

Start in der Goldstadt Pforzheim. Auf nach Nagold. Dort Treffpunkt und Fahrerwechsel für Begleitfahrzeug. Weiter nach Horb am Neckar, Sulz am Neckar nach Oberndorf. In Oberndorf Unterkunft im Gasthaus Melber. Da es dort nichts zu futtern gab für 5 ausgehungerte Biker nur ein Ziel: zum Chinesen mit all you can eat buffet Good night...
17.6.13 23:55





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